Entflohen aus der Realität
werden die Narben genäht.
Hier zwischen Wald und Wiese
ist es die Ruhe, die ich genieße.
Keine Gesellschaft und kein Netz,
erst dann fühl ich mich nicht gehetzt.
Weit weg vom Alltag und den Problemen,
die hier im Schatten der Bäume untergehen.
Ach, hier fühl ich mich wirklich frei
von Gedanken, Stress und dem ganzen Geschrei.
Die Tiere, die ich höre,
die Bäume, die ich rieche,
die Vögel, die hier zwitschern,
die Bäche, die hier plätschern.
All das reicht schon aus,
um dem Gehirn zu sagen:
Jetzt genieß ich meine Paus‘!
Doch dann muss ich doch noch was fragen:
Warum reicht das dem Menschen nicht aus?
Er kann nicht laufen und genießen,
er muss immer nur Blut vergießen!
Die Natur liegt im Sterben,
doch unsere Kinder sollten sie noch lebend erben.
Ich fühl mich so wohl im Wald,
doch ich muss nach Hause bald.
Und hoffe nach heute ganz heiß,
dass der Mensch bald die Natur zu schätzen weiß
Ein Gedicht von Maurice aus der Q2
