Es ruckelte und quietschte.
Draußen war es dunkel,wie die Nacht.
Kein Wunder, gefangen unter der Erde.
Drinnen war es spärlich beleuchtet, wie in einer Gefängniszelle.
Beide saßen da und dachten. Er wusste nicht, dass die Frau,die er später, wie jeden Abend
nach der Arbeit begrüßen würde mit ihm im Waggon saß. Sie wusste ebenfalls nichts.
Sie lehnten beide mit dem Kopf an der nasskalten Fensterscheibe und dachten, dachten an einander.
Sie fragte sich, wann er wohl heiraten möchte und Kinder bekommen will. Während er darüber nachdachte, wie er ihr wohl erzählen soll, dass er sie trotz seiner unendlichen Liebe verlassen muss.
Die Krankheit hatte ihn eingeholt und machte ihm zu schaffen.
Beide gefangen, gefangen in ihren Gedanken und Gefühlen.
Während sie weiter in die Dunkelheit rasten.

Ein anonymer Beitrag aus der EF