Hey! Vielleicht geht es dir gerade nicht so gut und du hast Probleme. Zunächst einmal: Egal wie klein deine Probleme auch erscheinen und wie sehr du denkst, du hättest keine Hilfe verdient, weil es dir nicht schlecht genug gehen würde, lass dir gesagt sein: Deine Probleme und deine Gefühle sind es alle wert, dass du Hilfe bekommst.

Nun ist die Frage, was wenn die Hilfe von Eltern oder Freunden nicht ausreicht, damit du mit dir und deinen Gefühlen umgehen kannst? 

Die Idee: Eine Psychotherapie.

Klingt vielleicht im ersten Moment angsteinflößend und du meinst, du brauchst das nicht, weil du ja nicht „verrückt“ bist… aber das eine hat nichts mit dem anderen zu tun. Du bist nicht verrückt, nur weil du eine Therapie machst.

Nach all dem guten Zureden,kommen wir jetzt zum eigentlichen Thema: Wie komme ich an eine Psychotherapie?

Es gibt verschiedene Wege.

1. Einer der einfachsten Wege ist es, zum Hausarzt oder zur Hausärztin zu gehen. Du schilderst deine Symptome und dieser kann dir Nummern verschiedener Therapeuten mitgeben. Gegebenenfalls kann er oder sie dir eine Überweisung schreiben, was die Wartezeit verkürzen kann. Dein Hausarzt oder deine Hausärztin kann dir helfen, den richtigen Weg zu finden.

2. Du kannst jedoch auch selbst nach Therapeuten suchen und dort anrufen. Zum Beispiel über das Psychotherapeuten Netzwerk. Dort wird meist auch angegeben, ob es noch freie Plätze bei den verschiedenen Therapeuten gibt. Es gibt jedoch verschiedene Internetseiten, die dir weiterhelfen wie auch Z.B. die Suchfunktion der Bundes-Psychotherapeuten-Kammer oder der Psychotherapie-Informationsdienst.

3. Was du auch tun kannst, um an Unterstützung zu kommen, ist zu unseren Sozialarbeiter*innen an der Schule zu gehen. Nach einem kurzen Gespräch können sie dir z.B. auch eine Liste mit Therapeut*innen geben, die infrage kommen könnten, damit du dort anrufen oder eine E-Mail hinschicken kannst

4. Auch möglich ist es, über die Krankenkasse an einen Therapieplatz zu kommen. Manche Krankenkassen helfen bei der Suche und übernehmen manchmal bei zu vielen Absagen auch private Psychotherapeuten.

Ich kann nur einen groben Überblick geben. Aber falls du dir Hilfe holen möchtest, was schon mal der Schritt in die Richtige Richtung ist, kannst du dich tiefgehender im Internet, bei Beratungsstellen oder auch bei den Schulsozialpädagog*innen informieren.

Ich bin stolz auf dich!

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