Es war einmal ein wunderschöner Vogel. Seine Federn schimmerten grün, blau und gold. Er lebte im weiten Universum. Eines Tages wurde er von der Sonne gerufen. Die Sonne war die Herrscherin über alles. Sie bestimmte über die Regeln und Gebote, Tag und Nacht und über Kälte und Wärme. Sie sprach zum Vogel: „Du must mir helfen. Wenn ich jeden Tag auf die Erde scheine, wird es dort irgendwann so warm, dass dort niemand mehr leben kann.“ Sie pflückte einen Stern vom Himmel und drehte ihn so lange in ihren Händen bis daraus eine Kristallkugel wurde. Die Sonne übergab sie dem Vogel und sagte: „Fliege damit zur Erde. Überall wo du entlang fliegst, hinterlässt du eine Spur aus Eis und Schnee. Viel Erfolg!“ Also breitete der Vogel seine Flügel aus und flog mit ein paar Schlägen hinunter auf die Erde. Als Erstes flog er über eine Gebirgskette bis alle Gipfel weiß waren. Das Eis auf den Gipfeln wuchs zu riesigen Gletschern, die sich bis ins Tal zogen. So flog er übers Land, bis alle Gebirge vereist waren. Es machte ihm solchen Spaß, dass er nicht aufhören konnte. Also flog er übers Meer und erschuf die Arktis und Antarktis. Da merket er, dass er genug Eis erschaffen hatte und flog zurück zur Sonne. Sie bedankte sich bei ihm und bis heute kannst du noch die Gletscher und Pole des Vogels sehen.
Ein Beitrag aus der Klasse 6
