Heutzutage haben Jugendliche viele Möglichkeiten, um an einer Universität oder an einer Hochschule zu studieren. Jedes Jahr gibt es eine große Auswahl nach dem Schulabschluss. Wohin können wir gehen? Was wartet in der Zukunft auf uns? Was möchte ich studieren? Diese schwierigen Fragen stellen sich alle Jugendlichen. Es ist selbstverständlich, wenn man Angst vor der Zukunft hat, weil man z.B. neue Freunde finden muss oder einen neuen Ort kennen lernen muss. Man hat so viele Probleme und es ist nur der Anfang des Erwachsenenlebens. 

 Außerdem gibt es zusätzlich Faktoren, die die Entscheidung noch schwieriger machen, zum Beispiel Corona. Während Corona gab es so viele unbeantwortete Fragen in Bezug auf das Abitur und die weitere Ausbildung. Man hatte keine Ahnung, wie das Abitur während Corona funktionierte und welche Veränderungen es aufgrund von Corona gab. Einige Menschen haben nur von zuhause studiert, weil fast alle Universitäten nur das Online-Lernen angeboten haben. Viele Universitäten haben beispielsweise ihre Aufnahmeprüfungen wegen Corona abgebrochen. Das heißt, dass Jugendliche nur mit dem Abitur und ohne Aufnahmeprüfungen anfangen konnten zu studieren.  

Alle erinnern sich daran, wie Covid-19 war. Das Virus hat sich auf der ganzen Welt verbreitet. In jedem Land war die Situation etwas unterschiedlich, aber wir wissen genau, wie es für junge Menschen war. Leider musste man vor den digitalen Geräten sitzen und online lernen. Für viele Jugendliche war die Corona Zeit sehr schwierig. Es wurde noch mehr Zeit mit Lernen verbracht. Man saß von morgens bis nachmittags digital im Unterricht und dann musste man an Hausaufgaben weiter arbeiten. Die Besonderheit der Corona-Krise war, dass es keine Freizeit gab, um zu entspannen oder Hobbies nachzugehen. Nicht nur wegen der Schule, sondern auch, weil es keine Möglichkeiten gab rauszugehen. Diese Schwierigkeiten bedeuteten viel Stress für Kinder. Gut, dass diese Zeit wieder vorbei ist. 

 Aber wenn man den Blick nicht nur auf Deutschland und das Coronavirus wirft, sieht man, dass wir in einer instabilen Welt leben. Es gibt heutzutage viele verschiedene Konflikte. Aufgrund des Coronavirus wurden viele Leben, Pläne und Hoffnungen zerstört. 

Aber wie ist es mit dem Lernen und dem Studieren in Zeiten der Krieges? Zum Beispiel in der Ukraine oder in Israel besteht für alle Schulen ein Risiko, dass Raketen auf die Schulen fallen. Auch der Weg zur Schule ist manchmal schon gefährlich. Auf dem Weg kann es z.B. auch Minen oder Raketen geben. Jede Mutter, die sich diesen Risiken bewusst ist, würde ihr Kind nicht zur Schule gehen lassen. Und wir stehen wieder beim Online-Lernen. Ich denke, dass es kein Geheimnis ist, dass sich die Qualität während des Online-Lernens verschlechtert. Besonders schrecklich sieht es an Universitäten und Hochschulen aus. Studierende studieren für einen Abschluss, aber ohne Praxis und Präsenzveranstaltungen verschlechtert sich die Qualität ihrer Ausbildung sehr. 

 Viele junge Menschen kommen wegen der Probleme in ihren Heimatländern zum Studieren nach Deutschland. Deutschland bietet eine große Auswahl an Möglichkeiten. Aber um die Auswahl zu haben, muss man Deutsch lernen und gut Englisch können. In Deutschland gibt es ganz andere Systeme als in anderen Ländern. Nur sehr ehrgeizige Menschen können diese Prüfung bestehen. Nach dem Deutschlernen kann man sich entscheiden, wo man anfangen möchte. Das kann in einer Schule sein und nach der Schule dann auf ein Berufskolleg oder an eine Universität. Es hängt von der Dauer der Schulzeit ab. Die Abschlussprüfungen sind schon für Deutsche nicht leicht, sodass es für Ausländer*inenn noch schwieriger ist, diese zu bestehen. 

 Es gibt noch mehr Probleme, wenn man nicht weiß, ob man in Deutschland bleiben wird. Dann lernt das Kind meistens an zwei Schulen parallel. In einer Schule lernt es in Präsenz, die andere Schule verfolgt es online. Die deutschen Lehrkräfte regen sich dann über die Müdigkeit der Kinder auf, wenn sie übermüdet zur Schule kommen. 

 Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Druck auf die Kinder zu groß ist. Für die Kinder ist es eine große Herausforderung, an zwei Schulen zu lernen. Außerdem ist es schwierig nach der Schule eine Entscheidung für den weiteren Bildungsweg zu treffen, wenn man keine Vorstellung von der Zukunft hat und es so viele Möglichkeiten gibt. Deshalb ist es wichtig, dass die Jugendlichen so viel Hilfe und Unterstützung wie möglich bekommen.

Ein Beitrag von Roman aus dem zehnten Jahrgang